Kurz gesagt: Ein Preisrechner lohnt sich, wenn dich immer wieder dieselbe Frage erreicht, was etwas ungefähr kostet, und sich der Preis in Stufen oder Rahmen erklären lässt. Dann hast du weniger Angebotsarbeit für Leute, die nur einen Rahmen wollten. Hängt der Preis von jedem Einzelfall ab, bringt ein Rechner nichts.
Viele Betriebe kennen das: Eine Anfrage kommt rein, du setzt dich abends hin, rechnest ein Angebot durch, und am Ende wollte der Kunde bloß wissen, in welcher Größenordnung es ungefähr liegt. Genau dafür gibt es Preisrechner und Konfiguratoren auf der Website.
Was ist der Unterschied zwischen Preisrechner und Konfigurator?
Beide lassen den Kunden selbst etwas auswählen. Der Unterschied liegt im Ergebnis.
- Preisrechner: Der Kunde wählt Leistungen und Größen und sieht einen Preisrahmen. Das Ergebnis ist eine Zahl oder Spanne.
- Konfigurator: Der Kunde stellt sein Produkt zusammen und sieht sofort, wie es aussieht. Bei dir kommt eine fertige Anfrage an, in der schon steht, was er will.
- Angebotsrechner: Das ist die Variante für dich selbst. Du gibst Fläche und Leistungen ein, das Programm rechnet mit deinen Preisen und baut das Angebot.
In der Praxis laufen die Grenzen ineinander. Wichtig ist nur, was bei dir am meisten Zeit frisst.
Wann lohnt sich ein Preisrechner?
Ein Rechner lohnt sich, wenn diese Punkte zusammenkommen:
- Die Preisfrage kommt immer wieder. Wenn du jede Woche dieselbe Frage nach dem ungefähren Preis beantwortest, kann das ein Programm für dich übernehmen.
- Der Preis hängt an wenigen Stellschrauben. Größe, Menge, Ausstattung, Anfahrt: Lässt sich der Preis über ein paar Auswahlfelder eingrenzen, funktioniert ein Rechner.
- Du verlierst Zeit an Anfragen ohne Auftrag. Wer vorab einen Rahmen sieht, meldet sich nur noch, wenn er damit leben kann. Bei dir melden sich eher die, die wirklich etwas wollen.
- Deine Kunden entscheiden abends am Handy. Der Rechner antwortet auch am Sonntagabend, wenn du nicht erreichbar bist.
Dazu kommt ein Nebeneffekt: Die Anfrage, die bei dir ankommt, enthält schon die Auswahl des Kunden. Du musst nicht mehr hin und her fragen, was er eigentlich will.
Wann lohnt sich ein Preisrechner nicht?
Genauso ehrlich gehört dazu, wann du dir das Geld sparen kannst:
- Jeder Auftrag ist ein Einzelfall. Wenn der Preis erst nach einer Besichtigung feststeht, kann ein Rechner nur raten. Ein falscher Rahmen ist schlechter als keiner.
- Du bekommst kaum Preisanfragen. Wenn sich die Frage nur selten stellt, spart ein Programm kaum Zeit.
- Du willst den Preis nicht nennen. Das ist eine legitime Entscheidung. Dann passt ein Rechner, der einen Preis zeigt, nicht zu deinem Betrieb.
- Die Website selbst fehlt oder überzeugt noch nicht. Ein Rechner auf einer Seite, die niemand findet, rechnet für niemanden. Dann kommt zuerst die Website. Ob dafür ein One-Pager reicht oder du Unterseiten brauchst, hängt von deinen Leistungen ab.
Wie läuft ein Preisrechner für deinen Kunden ab?
Der Kunde klickt sich am Handy durch ein paar Fragen, etwa Größe, Ausstattung und Ort. Jede Frage hat feste Antworten zum Antippen. Am Ende sieht er seinen Preisrahmen und darunter einen Knopf, mit dem er dir seine Auswahl schickt. Bei dir kommt eine Nachricht an, in der schon steht, was er gewählt hat.
Beim Konfigurator kommt ein Bild dazu: Der Kunde sieht, wie sein Produkt mit der gewählten Größe oder Farbe aussieht. Das macht die Entscheidung leichter, braucht aber passende Bilder von deinen Produkten.
Was musst du vor dem Bau klären?
Ein Rechner ist nur so gut wie die Zahlen dahinter. Vor dem Bau sollten diese Fragen stehen:
- Welche Auswahlfelder braucht der Kunde? Weniger ist besser. Jede Frage mehr senkt die Chance, dass jemand zu Ende klickt.
- Welche Preise stehen dahinter? Das sind deine Preise, die du auch beim Angebot verwendest. Ändern sie sich, muss der Rechner mitziehen.
- Was steht über dem Ergebnis? Ein Hinweis, dass es sich um einen Richtwert handelt und keine verbindliche Zusage ist.
- Was passiert danach? Der Kunde braucht einen klaren nächsten Schritt: anrufen, schreiben, Termin ausmachen.
Und wie bei jeder Zahl auf deiner Seite gilt: Sie muss stimmen. Ein Rahmen, den du nie einhältst, schadet mehr, als er nützt.
Was kostet ein Preisrechner bei mir?
Meine Preise sind netto. Ein Preisrechner oder Konfigurator zählt bei mir zu den Programmen.
- Programm für deinen Betrieb: ab 1.900 € netto. Du wählst, ob es ein Preisrechner, ein Konfigurator, eine Online-Buchung, ein Kundenportal oder eine eigene Web-App sein soll. Es läuft direkt auf deiner Website, mit deinen Preisen und Leistungen.
- Laufende Kosten: ab 59 € netto im Monat. Das deckt Hosting, Updates, Datensicherung und Support. Du musst dich nicht darum kümmern, dass es läuft.
Was dein Programm genau können soll, klären du und ich in einem kurzen Gespräch. Danach bekommst du den Festpreis. Ob sich ein Programm für dich lohnt, sage ich dir ehrlich, auch wenn die Antwort „noch nicht“ lautet. Geht es dir eher um schnelle Antworten auf immer gleiche Fragen, reichen für den Anfang oft die Schnellantworten der kostenlosen WhatsApp-Business-App. Soll ein Assistent selbst antworten, schau dir den WhatsApp-Chatbot an. Alles Weitere zu den Programmen und Web-Apps für Betriebe steht auf der Leistungsseite.
Womit fängst du am besten an?
Schreib dir eine Woche lang auf, wie oft jemand nach dem ungefähren Preis fragt und was dich jede Anfrage an Zeit kostet. Wenn am Ende eine Liste mit denselben Fragen steht, ist ein Rechner ein guter nächster Schritt. Steht dort jedes Mal etwas anderes, brauchst du eher ein gutes Erstgespräch als ein Programm.
Häufige Fragen
- Ersetzt ein Preisrechner das Angebot?
- Nein. Ein Preisrechner zeigt einen Preisrahmen, damit der Kunde vorab weiß, in welcher Größenordnung er landet. Das verbindliche Angebot kommt weiterhin von dir, wenn die Details geklärt sind. Schreib dazu, dass es ein Richtwert ist. Wie verbindlich eine Preisangabe auf deiner Seite sein darf, lässt du im Zweifel von der WKO oder einem Anwalt prüfen.
- Für welche Betriebe passt ein Konfigurator?
- Für Betriebe, deren Produkt aus Auswahlmöglichkeiten besteht, etwa Größe, Ausstattung und Zubehör. Bei einem Carport wählt der Kunde zum Beispiel Maße, Dachform und Farbe. Wenn jeder Auftrag eine Einzelanfertigung mit offenem Ausgang ist, hilft ein Konfigurator wenig, dann ist das Gespräch der bessere Weg.
- Was kostet ein Preisrechner oder Konfigurator bei Vendo Agency?
- Ein Programm für deinen Betrieb kostet bei mir ab 1.900 Euro netto, dazu kommen ab 59 Euro netto im Monat für Hosting, Updates, Datensicherung und Support. Ob du einen Preisrechner, einen Konfigurator oder etwas anderes brauchst, klären du und ich in einem kurzen Gespräch. Danach bekommst du den Festpreis.
Mein Preis ist einfach. Eine Dose, dann darfst du streicheln.

Passt das auf deinen Betrieb?
Schreib mir kurz auf WhatsApp, worum es bei dir geht. Ich sag dir ehrlich, ob und wie ich dir helfen kann.
Die Nachricht ist schon vorbereitet, du ergänzt nur deine Frage.
