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Werbeanzeigen

Google-Anzeigen oder Facebook-Werbung: Was passt zu meinem Betrieb?

Google Ads oder Facebook-Werbung? Google erreicht Leute, die suchen, Facebook und Instagram Leute davor. So entscheidest du, womit du anfängst.

Julian GürtlerVeröffentlicht am 5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Google-Anzeigen erreichen Leute, die gerade nach deiner Leistung suchen, etwa nach „Dachdecker Amstetten“. Facebook und Instagram erreichen Leute in deiner Gegend, bevor sie suchen. Wird deine Leistung dringend gesucht, fang mit Google an. Musst du dein Angebot erst zeigen, fang mit Facebook und Instagram an. Bei kleinem Budget zuerst nur eins.

Die Frage höre ich oft: „Soll ich auf Google werben oder auf Facebook?“ Eine Antwort für alle gibt es nicht, aber eine einfache Faustregel. Sie hängt davon ab, ob die Nachfrage nach dir schon da ist oder ob du sie erst wecken musst.

Was ist der Unterschied zwischen Google und Facebook?

Beide schalten Anzeigen, aber sie erreichen die Leute in einem ganz anderen Moment.

  • Google: Jemand tippt ein, was er braucht. Deine Anzeige erscheint genau dann, wenn er nach deiner Leistung sucht. Die Nachfrage ist schon da, du musst nur gefunden werden.
  • Facebook und Instagram: Niemand sucht dort nach dir. Deine Anzeige läuft im Feed zwischen Fotos von Freunden und muss in wenigen Sekunden auffallen. Du weckst Interesse, bevor jemand überhaupt sucht.

Stell dir Google wie ein Schild an der Hauptstraße vor, wenn jemand schon ein Geschäft sucht. Facebook und Instagram sind eher der Mensch, der dir auf dem Hauptplatz ein Angebot in die Hand drückt. Beides kann gut funktionieren, nur nicht für jeden Betrieb gleich.

Wann passt Google besser?

Google passt, wenn Leute dein Problem sofort lösen wollen und dafür aktiv suchen.

  • Dringende Leistungen: Die Heizung fällt aus, der Rohrbruch kommt nachts, das Dach tropft. Wer so etwas hat, scrollt nicht durch den Feed, er sucht. Handwerk, Reparaturen und Notdienste sind der klassische Fall.
  • Leistungen mit klarem Suchbegriff: Wenn Kunden dein Angebot mit zwei, drei Wörtern und einem Ort beschreiben würden, etwa „Therme tauschen Amstetten“, kann Google dich genau dort zeigen.
  • Wenn du schnell Anfragen brauchst: Wer gerade sucht, ist näher an der Entscheidung als jemand, der nur durch den Feed blättert.

Die Kehrseite: Wo niemand sucht, gibt es auch nichts abzuholen. Ist dein Angebot neu oder erklärungsbedürftig, kennt dafür vielleicht noch niemand das passende Suchwort. Was hinter Google-Anzeigen steckt und was eine Agentur dabei für dich macht, erkläre ich in Was ist SEA, und was macht eine Google-Ads-Agentur für mich? Wie ich Google-Werbung aufsetze, steht auf der Seite Google-Werbung für Betriebe.

Wann passen Facebook und Instagram besser?

Facebook und Instagram passen, wenn du etwas zeigen musst, das man sich erst vorstellen will.

  • Angebote, über die man nachdenkt: eine neue Küche, eine Terrasse, ein Pool, ein Fotoshooting, ein Menü im Restaurant. Hier suchen Leute oft nicht, bis sie etwas sehen, das ihnen gefällt.
  • Angebote, die man sehen muss: Bilder und Videos zählen dort mehr als jeder Text. Ein kurzes Video aus deinem Betrieb, mit echten Leuten und echter Arbeit, hält eher auf als ein Stockfoto.
  • Regionale Reichweite: Du erreichst Leute in deiner Gegend, auch wenn sie dich noch nicht kennen.

Auch die Mitarbeitersuche gehört hierher. Wer einen Job hat, sucht nicht aktiv, begegnet deiner Stelle am Handy aber vielleicht trotzdem. Mehr dazu in Mitarbeiter finden, wenn über die Jobbörse niemand kommt. Meine Leistung dazu findest du unter Facebook- und Instagram-Werbung.

Womit fängst du an, wenn das Budget klein ist?

Mit einer Plattform. Das Werbebudget reicht dann für einen sauberen Anfang, und du erkennst, was wirkt.

  • Deine Leistung wird dringend gesucht? Dann zuerst Google.
  • Dein Angebot muss man erst zeigen? Dann zuerst Facebook und Instagram, am besten mit einem kurzen Video.
  • Du bist unsicher? Frag dich, wie deine letzten Kunden zu dir gekommen sind. Haben sie dich gesucht oder haben sie dein Angebot irgendwo gesehen? Daraus folgt oft die Antwort.

Bevor du überhaupt Geld ausgibst, lohnt der Blick auf die Grundlagen. Ob sich Werbung für deinen Betrieb schon lohnt, erkläre ich in Wann lohnen sich Werbeanzeigen für einen kleinen Betrieb?

Wann lohnt sich beides zusammen?

Wenn die erste Plattform läuft und Anfragen bringt. Dann ergänzen sich beide: Facebook und Instagram machen Leute auf dich aufmerksam, Google fängt sie auf, wenn sie später nach dir oder deiner Leistung suchen. Dann brauchst du aber auch genug Budget und Zeit, beide Kanäle zu pflegen.

Ergebnisse kann dir niemand seriös versprechen, auch ich nicht. Ich kann dir sagen, welcher Weg zu deinem Betrieb passt, bevor du Geld ausgibst.

Was kostet das bei mir?

Meine Preise sind netto. Das Werbebudget zahlst du direkt an Google oder Meta, ohne Aufschlag über mich.

  • Anzeigen einrichten: ab 390 € netto. Werbekonto und Messung, Suchbegriffe oder Zielgruppe, Anzeigentexte und eine schriftliche Budgetempfehlung.
  • Anzeigen-Betreuung: ab 190 € netto im Monat. Laufende Kontrolle und Anpassung.
  • Motion-Design-Video: ab 290 € netto. Ein animiertes Werbevideo für den Feed.
  • KI-Video: ab 490 € netto. Eine Szene mit echter Person, bei der die KI Ort, Kleidung und Requisiten tauscht.

Wenn du nicht weißt, ob Google oder Facebook für dich dran ist, schreib mir kurz, was du anbietest und wie deine Kunden bisher zu dir finden. Ich sage dir ehrlich, womit du anfangen würdest.

Häufige Fragen

Kann ich mit kleinem Budget beides gleichzeitig schalten?
Ich rate bei kleinem Budget davon ab. Verteilst du wenig Geld auf zwei Plattformen, bekommt keine genug Daten zum Lernen, und du siehst nicht, was wirklich wirkt. Fang mit einer Plattform an, schau, ob Anfragen kommen, und nimm die zweite dazu, wenn die erste läuft. Wie viel Budget sinnvoll ist, sage ich dir beim Einrichten schriftlich.
Welche Werbung passt, wenn ich Mitarbeiter suche?
Meist Facebook und Instagram. Dort erreichst du Leute in deiner Region, die einen Job haben und gerade gar nicht suchen, aber für etwas Besseres offen sind. Eine Jobbörse erreicht nur die, die aktiv suchen. Wie so eine Anzeige aufgebaut ist, steht im Ratgeber zur Mitarbeitersuche ohne Jobbörse.
Was kostet Google- und Facebook-Werbung bei Vendo Agency?
Bei mir kostet das Einrichten der Anzeigen ab 390 Euro netto, die laufende Betreuung ab 190 Euro netto im Monat. Das Werbebudget zahlst du direkt an Google oder Meta, ohne Aufschlag über mich. Werbevideos kommen extra: Motion-Design-Video ab 290 Euro netto, KI-Video ab 490 Euro netto.

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