Kurz gesagt: Seit 1. September 2026 stellt Google Suchkampagnen automatisch auf AI Max um, wenn sie kampagnenweit auf „weitgehend passend“ stehen oder automatisch erstellte Anzeigentexte nutzen. Google entscheidet damit stärker selbst, bei welchen Suchen deine Anzeige erscheint und welcher Text gezeigt wird. Prüfe jetzt Suchbegriffe, ausgeschlossene Begriffe, Anzeigentexte, Region und Budget.
Wer Google-Anzeigen schaltet, hat vielleicht im August eine Mail von Google bekommen und sie als Hinweis unter vielen abgelegt. Genau darum geht es hier: Was hat Google angekündigt, und was heißt das für einen kleinen Betrieb, der seine Anzeigen nicht jeden Tag ansieht?
Was ist AI Max überhaupt?
AI Max ist Googles Bezeichnung für neue, stärker automatisierte Funktionen in Suchkampagnen. Google hat am 15. April 2026 angekündigt, ältere Funktionen schrittweise dadurch zu ersetzen. Wie Suchanzeigen grundsätzlich funktionieren, steht in Was ist SEA, und was macht eine Google-Ads-Agentur für mich?
Die wichtigsten Punkte zur Umstellung:
- Wen es betrifft: Seit 1. September 2026 werden Kampagnen automatisch umgestellt, die kampagnenweit auf „weitgehend passend“ (Broad Match) stehen oder mit „automatisch erstellten Assets“ arbeiten. Eines der beiden genügt.
- Was danach aktiv ist: in beiden Fällen die Suchbegriff-Erweiterung. Bei automatisch erstellten Assets kommt zusätzlich die automatische Textanpassung dazu.
- Wie es angekündigt wurde: Laut dem Fachportal PPC Land hat Google betroffene Werbetreibende am 5. August 2026 per Mail informiert.
- Was verschoben wurde: Die Umstellung der Dynamischen Suchanzeigen hat Google im Juni auf Februar 2027 verschoben.
„Assets“ sind bei Google die Bausteine einer Anzeige, also zum Beispiel Überschriften und Beschreibungstexte.
Was heißt das in einfachen Worten?
Bisher hast du mit Suchbegriffen und Anzeigentexten ziemlich genau festgelegt, wann und wie deine Anzeige erscheint. Mit der Suchbegriff-Erweiterung darf Google Suchen dazunehmen, die nicht eins zu eins in deiner Liste stehen. Mit der automatischen Textanpassung darf Google den Anzeigentext an die Suche anpassen.
Das kann sinnvoll sein, weil Leute oft anders suchen, als man es sich vorstellt. Es bedeutet aber auch: Ein Teil der Kontrolle liegt jetzt bei Google. Ob das für deinen Betrieb Vorteile bringt, kann ich dir ohne Blick in dein Konto nicht sagen. Ein Ergebnis kann dir hier niemand seriös versprechen.
Worauf solltest du bei deinen Anzeigen jetzt achten?
Du musst kein Google-Ads-Profi sein, um das zu prüfen. Diese Dinge schaust du dir an:
- Suchbegriffe. Sieh nach, bei welchen Suchen deine Anzeige tatsächlich erschienen ist. Steht dort etwas, das mit deinem Betrieb nichts zu tun hat, zahlst du für Klicks, die nie zu Aufträgen werden.
- Ausgeschlossene Begriffe. Das sind Wörter, bei denen deine Anzeige nicht erscheinen soll. Ein Dachdecker will zum Beispiel nicht bei Suchen nach Stellenangeboten oder Bastelanleitungen auftauchen. Ist die Liste leer oder uralt, wird sie jetzt wichtiger.
- Anzeigentexte. Lies, was Google tatsächlich zeigt, nicht nur, was du einmal eingegeben hast. Stimmt jede Aussage? Passt der Ton zu deinem Betrieb? Steht dort nichts, was du so nicht anbietest?
- Region. Du willst Aufträge im Bezirk, keine Anrufe aus dem halben Land. Kontrolliere, ob der eingestellte Umkreis noch zu deinem Einsatzgebiet passt, und ob die ausgespielten Suchen dazu passen.
- Budget. Schau, wohin das Tagesbudget fließt. Läuft es in Suchen, die nicht passen, hilft mehr Budget nicht, sondern weniger Streuung.
- Messung. Zähle weiter, was am Ende zählt: Anrufe, WhatsApp-Nachrichten und Formulare. Nur dann siehst du, ob die Umstellung etwas verändert hat.
Mach das in den nächsten Wochen öfter, danach regelmäßig, zum Beispiel einmal im Monat. Und ändere nicht alles auf einmal, denn jede größere Änderung kann die Lernphase der Kampagne neu starten. Mehr dazu in Wann lohnen sich Werbeanzeigen für einen kleinen Betrieb?
Woran erkennst du, ob dein Konto betroffen ist?
Der erste Hinweis ist die Mail von Google, die betroffene Werbetreibende laut PPC Land am 5. August bekommen haben. Hat dein Konto früher eine Agentur oder ein Bekannter eingerichtet, liegt so eine Mail womöglich in einem Postfach, das niemand liest. Frag dort nach.
Der zweite Weg sind die Einstellungen deiner Suchkampagnen. Ist dort AI Max eingeschaltet und hat das niemand bewusst aktiviert, wurde die Kampagne automatisch umgestellt. Bist du unsicher, schick mir einen Screenshot der Kampagneneinstellungen, dann sage ich dir, ob du betroffen bist.
Wann solltest du Hilfe holen?
Wenn du die Suchbegriffe nicht lesen oder bewerten willst. Wenn du seit Monaten nicht in dein Konto geschaut hast. Oder wenn du nicht mehr weißt, wer das Konto eingerichtet hat und wer Zugriff hat.
Die Kontrolle ist keine große Sache, wenn man sie regelmäßig macht. Teuer wird es erst, wenn sie ein halbes Jahr liegen bleibt, denn Klicks kosten Geld, ob sie zu Aufträgen führen oder nicht.
Was kosten Google-Anzeigen bei mir?
Meine Preise sind netto. Das Werbebudget kommt immer extra und geht direkt von dir an Google.
- Anzeigen einrichten: ab 390 € netto. Werbekonto und Messung, Suchbegriffe, Anzeigentexte und eine schriftliche Budgetempfehlung.
- Anzeigen-Betreuung: ab 190 € netto im Monat. Ich kontrolliere Suchbegriffe, Texte und Budget, passe an, was nicht läuft, und schicke dir einen Monatsbericht in einfachen Worten.
Wie ich Google-Werbung für Betriebe aufsetze, steht unter Google-Werbung (SEA) für lokale Betriebe. Schreib mir kurz, was du bisher schaltest und ob du die Mail von Google bekommen hast. Ich sage dir ehrlich, ob ein Blick ins Konto sich lohnt.
Quellen
Häufige Fragen
- Muss ich bei AI Max selbst etwas tun?
- Die Umstellung läuft laut Google automatisch, du musst sie nicht beantragen. Trotzdem lohnt sich ein Blick in dein Konto. Prüfe, bei welchen Suchbegriffen deine Anzeige erschienen ist, ob ausgeschlossene Begriffe eingetragen sind und welche Anzeigentexte tatsächlich gezeigt werden. Ob dein Konto betroffen ist, erkennst du an der Mail von Google oder an den Einstellungen deiner Kampagne.
- Kann AI Max mein Werbebudget schneller aufbrauchen?
- Das kann ich dir nicht pauschal sagen, weil es von deinem Konto und deiner Branche abhängt. Sicher ist nur: Wenn Google die Suchbegriffe erweitert, kann deine Anzeige auch bei Suchen erscheinen, die nicht zu deinem Betrieb passen. Dort kostet jeder Klick Geld. Deshalb solltest du Suchbegriffe, Region und Tagesbudget regelmäßig kontrollieren.
- Was kostet die Betreuung meiner Google-Anzeigen bei Vendo Agency?
- Das Einrichten von Anzeigen kostet bei mir ab 390 Euro netto, die laufende Betreuung zusätzlich ab 190 Euro netto im Monat. In der Betreuung kontrolliere ich deine Anzeigen, passe an, was nicht läuft, und erkläre dir die Zahlen im Monatsbericht in einfachen Worten. Das Werbebudget zahlst du direkt an Google, ohne Aufschlag über mich.
Automatisch umgestellt? Bei mir entscheidet auch nur einer, was in den Napf kommt.

Passt das auf deinen Betrieb?
Schreib mir kurz auf WhatsApp, worum es bei dir geht. Ich sag dir ehrlich, ob und wie ich dir helfen kann.
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