Kurz gesagt: Bei mir kostet ein One-Pager 990 € netto fix, eine Website mit Startseite und 3 Unterseiten ab 1.490 € netto und eine Website mit Shop oder Online-Buchung ab 2.490 € netto. Was den Preis treibt, ist selten das Design. Es sind Inhalte, Umfang, Funktionen und das Rechtliche. Den Festpreis bekommst du schriftlich, bevor ich anfange.
Es ist die erste Frage, die fast jeder stellt. Deshalb stehen meine Preise offen auf der Seite, und hier erkläre ich dir, woraus sich der Preis einer Website zusammensetzt. Dann kannst du jedes Angebot einordnen, auch meines.
Warum kosten Websites so unterschiedlich viel?
Weil hinter dem Wort „Website“ völlig verschiedene Dinge stecken. Eine Seite für einen Installateur mit fünf Unterseiten und ein Onlineshop mit Hunderten Artikeln haben wenig gemeinsam. Wer beides zum selben Preis anbietet, hat einen der beiden Fälle nicht durchgerechnet.
Vergleich deshalb nie nur die Summe am Ende. Vergleich, was drin ist: Wer schreibt die Texte? Wie viele Seiten? Welche Funktionen? Wer kümmert sich nach dem Livegang?
Woraus besteht der Preis einer Website?
Die meisten glauben, sie bezahlen für Design. Design ist der kleinere Teil.
Die Inhalte
Der am meisten unterschätzte Posten. Texte, Fotos, Leistungsbeschreibungen, Öffnungszeiten, rechtliche Angaben. Lieferst du alles fertig, wird es günstiger. Schreibe ich die Texte und bringe Struktur in deine Leistungen, steckt darin ein guter Teil der Arbeit.
Genau hier bleiben Projekte am häufigsten hängen: Die Seite wäre fertig, aber es fehlen noch die Fotos. Wer das Material früh sammelt, ist schneller online.
Der Umfang
Eine Seite mit allem drauf ist etwas anderes als sechs einzelne Seiten mit je eigenem Thema. Mehr Seiten heißen mehr Struktur, mehr Text und mehr Abstimmung. Dafür bekommt jede wichtige Leistung ihre eigene Seite, und das hilft dir bei Google.
Die Funktionen
Ein Kontaktformular und ein WhatsApp-Knopf sind Standard. Eine Online-Terminbuchung, ein Shop, ein Preisrechner oder ein Kundenbereich sind es nicht. Jede Funktion, die Daten verarbeitet, bringt außerdem rechtlichen Aufwand mit: Datenschutz, Bestätigungsmails, Zahlungsanbieter.
Das Rechtliche
Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Einwilligung. Klingt nach Formalität, ist aber Arbeit, die man falsch machen kann.
Ein Beispiel, das viele nicht auf dem Schirm haben: Lädt deine Website Schriftarten direkt von Google, geht bei jedem Aufruf die IP-Adresse deiner Besucher an Google, ohne dass jemand zugestimmt hat. Das Landgericht München hat deswegen 2022 einem Besucher Schadenersatz zugesprochen (LG München I, 3 O 17493/20), danach wurden auch in Österreich tausende Betriebe abgemahnt. Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien hat solche systematischen Abmahnungen inzwischen in einem Musterverfahren der Wirtschaftskammer als rechtsmissbräuchlich eingestuft (Bericht der WKO (öffnet neuen Tab)). Sauber ist die direkte Einbindung damit trotzdem nicht. Die Lösung ist einfach, wenn man davon weiß: Schriften liegen auf dem eigenen Server.
Was nach dem Livegang passiert
Der Posten, über den am wenigsten gesprochen wird. Wer aktualisiert die Seite? Was kostet eine Änderung in einem Jahr? Wer kümmert sich um Hosting und Domain? Frag das vor dem Auftrag. Die Antwort sagt mehr über einen Anbieter als jede Referenz.
Woran erkennst du ein unrealistisches Angebot?
Rechne bei einem sehr niedrigen Pauschalpreis einmal nach: Wie viele Arbeitsstunden bleiben da für Texte, Bilder, Rechtstexte und Abstimmung? Oft geht sich das nur mit einer kaum angepassten Vorlage aus. Das kann für manche reichen. Du solltest nur wissen, dass du genau das bekommst.
Drei weitere Warnzeichen:
- Niemand sagt dir, was im Preis drin ist. Ein fairer Preis hat einen klaren Umfang: wie viele Seiten, wer die Texte schreibt, wie viele Korrekturrunden, was extra kostet.
- Die Domain läuft auf den Anbieter. Domain und Inhalte gehören dir. Sonst kannst du im Streitfall nicht wechseln.
- Es gibt keine Aussage zu Änderungen nach dem Livegang. Eine Website, die niemand pflegt, ist nach zwei Jahren ein Schaufenster mit alter Auslage.
Wie kannst du bei deiner Website Geld sparen?
Das ist der ehrlichste Spartipp, den ich habe:
- Sammle deine Texte vorher. Stichworte reichen. Was machst du, für wen, in welcher Gegend, was unterscheidet dich?
- Mach Fotos. Ein aktuelles Handy reicht für vieles. Echte Bilder aus deinem Betrieb wirken glaubwürdiger als jedes gekaufte Stockfoto.
- Leg fest, wer entscheidet. Projekte werden selten teuer, weil viel gebaut wird. Sie werden teuer, wenn drei Leute unterschiedliche Meinungen haben und alles zweimal gemacht wird.
- Sag, was die Seite leisten soll. Anrufe? Terminbuchungen? Bewerbungen? Danach richtet sich der Aufbau, und du zahlst nicht für Dinge, die du nicht brauchst.
Wenn du gerade eine Seite bei Wix oder Jimdo hast und überlegst, ob sich der Umstieg lohnt, lies auch Baukasten oder eigene Website: wann sich der Wechsel lohnt.
Was kostet eine Website bei mir?
Meine Preise sind netto und für Unternehmen. Den Festpreis für dein Projekt bekommst du schriftlich vor dem Start. Gebaut wird nach Auftrag und Anzahlung.
- One-Pager: 990 € netto als Fixpreis. Eine Seite mit bis zu sechs Abschnitten, Texte von mir, eine Korrekturrunde, WhatsApp-Knopf oder Formular, Impressum und Datenschutz als eigene Seiten. Logo, Fotos und die Angaben fürs Impressum lieferst du.
- Website mit Startseite und 3 Unterseiten: ab 1.490 € netto. Eigene Seiten für deine wichtigsten Leistungen, Texte, Kontaktwege und die Grundeinrichtung für Google. Jede weitere Unterseite kostet 190 € netto, Impressum und Datenschutz zählen nicht als Seite.
- Website mit Shop oder Buchung: ab 2.490 € netto. Wie oben, dazu ein Shop oder ein Buchungssystem samt Einschulung. Fremdkosten wie ein Shop-Abo oder Gebühren des Zahlungsanbieters kommen extra.
- Hosting und Domain: im ersten Jahr inklusive, danach 150 € netto im Jahr. Domain, Hosting, SSL, Sicherung und die Überwachung der Erreichbarkeit. Änderungen nach Aufwand, 85 € netto je Stunde im 15-Minuten-Takt.
- Website-Betreuung: 29 € netto im Monat. Ersetzt die Hosting-Gebühr, kommt also nicht dazu. Alles aus Hosting und Domain, dazu aktuelle Rechtstexte und bis 15 Minuten kleine Änderungen im Monat.
Kostenlose Vorschau deiner Startseite: für Website-Projekte ab 1.490 € netto, nach einem Erstgespräch. Gefällt sie dir nicht, zahlst du nichts. Beim One-Pager gibt es keine Vorschau, dafür den festen Preis.
Ich baue Websites für Betriebe im Mostviertel und in ganz Niederösterreich, vor allem für Handwerk und Bau, und österreichweit per Videocall. Was in welchem Paket steckt, siehst du unter Website erstellen lassen: Pakete und Preise. Alle Preise auf einen Blick findest du unter Alle Preise im Detail.
Wenn ich merke, dass sich ein Projekt für dich nicht rechnet, sage ich dir das vorher. Und wenn du nach dem Gespräch zu jemand anderem gehst, ist das auch in Ordnung. Dann weißt du wenigstens, worauf du achten musst. Welches Paket zu deinem Betrieb passt, klärt sich am schnellsten, wenn du mir kurz schreibst, was du vorhast. Die Details findest du bei den Website-Paketen für Betriebe.
Häufige Fragen
- Was kostet eine Website bei Vendo Agency?
- Bei mir kostet ein One-Pager 990 Euro netto als Fixpreis, eine Website mit Startseite und 3 Unterseiten ab 1.490 Euro netto und eine Website mit Shop oder Online-Buchung ab 2.490 Euro netto. Jede weitere Unterseite kostet 190 Euro netto. Den genauen Festpreis bekommst du schriftlich, bevor ich anfange. Gebaut wird nach Auftrag und Anzahlung.
- Gibt es vor dem Auftrag eine Vorschau meiner Website?
- Ja, für Website-Projekte ab 1.490 Euro netto. Nach einem Erstgespräch baue ich dir eine kostenlose Vorschau deiner Startseite. Gefällt sie dir nicht, zahlst du nichts. Beim One-Pager gibt es keine Vorschau, dafür einen festen Preis und einen festen Umfang.
- Was kostet die Website nach dem ersten Jahr?
- Im ersten Jahr sind Hosting und Domain bei mir inklusive, beim One-Pager und bei allen Website-Paketen. Ab dem zweiten Jahr kosten Domain, Hosting, SSL, Sicherung und die Überwachung der Erreichbarkeit 150 Euro netto im Jahr. Oder du nimmst die Website-Betreuung für 29 Euro netto im Monat: Sie ersetzt die Hosting-Gebühr und bringt aktuelle Rechtstexte und bis 15 Minuten kleine Änderungen pro Monat mit. E-Mail-Postfächer laufen bei deinem Mailanbieter.
Festpreis heißt Festpreis. Ich hab auch nachverhandelt, keine Chance.

Passt das auf deinen Betrieb?
Schreib mir kurz auf WhatsApp, worum es bei dir geht. Ich sag dir ehrlich, ob und wie ich dir helfen kann.
Die Nachricht ist schon vorbereitet, du ergänzt nur deine Frage.
